Wasser kostet Geld, jetzt auch in Irland

In Irland kostete Wasser lange Zeit nichts und es gab auch keine Wasseruhren. Seit 2013 gibt es diese nun in vielen Haushalten, aber noch lange nicht in allen – auch weil viele einen eigenen (Tief-)Brunnen haben, aus dem das Naß endlos und kostenlos spudelt. Und Abwasser läuft ja sowieso weg, irgendwohin – oder so. Der Rest ist Geschichte, irische Geschichte, die soweit geht, daß viele gegen die Einführung von Gebühren für Wasser und AWasserhahnbwasser sogar auf die Straße gehen.

Bisher wird pro Haushalt eine Gebühr erhoben, die sich nach der Anzahl der Bewohner richtet. Und es gibt sogar einen Kinderrabatt von 21 Kubikmeter pro Kind und Jahr. Der Rest ist nicht unbedingt gerade kompliziert zu nennen, wie man auf der Homepage von Irish Water nachlesen kann.

Nichtsdestotrotz wird das System bisher nicht konsequent umgesetzt oder gar durchgesetzt, Irland eben. Doch nun ist bald Schluß mit lustig, denn die EU macht Druck: Der EU-Kommissar für Umwelt Karmenu Vella hat jüngst den irischen Minister für Wohnbaum, Simon Coveney, eindrücklich gewarnt, "internationale Wasserrechte" nicht zu verletzen. Coveney hingegen hat um Zeit gebeten, um ein "dauerhaftes Modell" für die Wasserversorgung zu finden – was auch immer das heißen mag. Die Uhr tickt auf jeden Fall: schon in 2012 wurde Irland für Verstösse gegen EU-Verordnunbg zum Abwasser mit einer Strafe von €12.000 täglich belegt.

 

Eine Milliarde angebissene Äpfel

Es ist der Wahnsinn: heute hat Apple verkündet, daß inzwischen eine Milliarde iPhones verkauft wurden.
Eine Milliarde.
1.000.000.000 Smartphones mit dem angebissenen Apfel drauf.
Wer hat nur diese vielen (teuren) Dinger in den letzten neun Jahren – denn so lange gibt es das Eierfon – gekauft?

Bei mir liegen trotzdem keine drahtlosen Früchte mit Kernhaus in der Obstschale 😉

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