Auf der Jagd nach virtuellen Monstern

Die Pressestelle der Polizei Bochum meldet einen etwas ungewöhnlichen Polizeieinsatz, ausgelöst durch vier Pokémon-Jäger, der in der Nacht auf den 23. Juli in Witten stattgefunden hat.

Bekanntlich leert sich der Akku eines Handys mit zunehmender Betriebsdauer und muss zum weiteren Betrieb aufgeladen werden. Was tun, wenn man nun aber die Jagd nach den kleinen virtuellen Monstern in der Öffentlichkeit nicht unterbrechen will? Hierzu kamen vier junge Männer aus Witten schnell auf eine Idee, die die Lösung für ihr Problem zu sein schien. Wacker eine Kabeltrommel besorgt, den Stecker in eine Steckdose im Vorraum der Sparkasse auf der Ruhrstraße in Witten eingeführt und das Kabel bis auf den Vorplatz ausgerollt.

Es klappte prima und die endlose Jagd nach den Monstern konnte weitergehen. Positiver Nebeneffekt war, dass man auch noch Abspielgeräte für flippige Musik anschließen konnte. Die heile Spielewelt schien perfekt, wären da nicht die Spielverderber der Wittener Polizei gewesen. Diese stellten zum Leidwesen der Beteiligten fest, dass der unberechtigte Bezug elektrischer Energie eine Straftat darstellt und unterbrachen die Stromversorgung.

Durch fällige Strafanzeige war der Spieltrieb der Beteiligten aber in keiner Weise beeinträchtigt, schließlich hatte man ja nun durch wieder geladene Handyakkus und Powerbanks genügend Energie, die Pokémonjagd in Witten fortzusetzen  (Quelle: Pressestelle Polizei Bochum).




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