Auf der Jagd nach virtuellen Monstern

Die Pressestelle der Polizei Bochum meldet einen etwas ungewöhnlichen Polizeieinsatz, ausgelöst durch vier Pokémon-Jäger, der in der Nacht auf den 23. Juli in Witten stattgefunden hat.

Bekanntlich leert sich der Akku eines Handys mit zunehmender Betriebsdauer und muss zum weiteren Betrieb aufgeladen werden. Was tun, wenn man nun aber die Jagd nach den kleinen virtuellen Monstern in der Öffentlichkeit nicht unterbrechen will? Hierzu kamen vier junge Männer aus Witten schnell auf eine Idee, die die Lösung für ihr Problem zu sein schien. Wacker eine Kabeltrommel besorgt, den Stecker in eine Steckdose im Vorraum der Sparkasse auf der Ruhrstraße in Witten eingeführt und das Kabel bis auf den Vorplatz ausgerollt.

Es klappte prima und die endlose Jagd nach den Monstern konnte weitergehen. Positiver Nebeneffekt war, dass man auch noch Abspielgeräte für flippige Musik anschließen konnte. Die heile Spielewelt schien perfekt, wären da nicht die Spielverderber der Wittener Polizei gewesen. Diese stellten zum Leidwesen der Beteiligten fest, dass der unberechtigte Bezug elektrischer Energie eine Straftat darstellt und unterbrachen die Stromversorgung.

Durch fällige Strafanzeige war der Spieltrieb der Beteiligten aber in keiner Weise beeinträchtigt, schließlich hatte man ja nun durch wieder geladene Handyakkus und Powerbanks genügend Energie, die Pokémonjagd in Witten fortzusetzen  (Quelle: Pressestelle Polizei Bochum).




Polizei Bochum

Pressestelle

Brexit – gibt es in Irland bald wieder eine Grenze?

Über den beschlossenen Austritt der Briten aus der EU (Brexit) wird auch in Irland heiß diskutiert, sowohl in der Republik als auch in Nordirland, das zum Vereinigten Königreich (U.K.) gehört.

Nun hat sich am Rande einer Schulveranstaltung in Glenties in der Grafschaft Donegal der irische Regierungschef Enda Kenny vor Journalisten zum Thema Brexit zu Wort gemeldet. Kenny forderte dabei die EU auf, sich Gedanken über einen möglichen Beitrittsantrag der Nordiren zu machen und stellte dabei ein zukünftiges Referendum in den an Nordirland grenzenden Grafschaften in Aussicht. Dabei zog der Regierungschef auch Vergleiche mit der deutschen Einheit.

“Bei allen Diskussionen und Verhandlungen, die in der nächsten Zeit folgen werden, darf nicht vergessen werden, daß dabei durchaus auch verschiedene Bestimmungen der Friedensverträge zum Tragen kommen könnten", so Kenny. In diesen Friedensverträgen, dem "Good Friday Agreement" vom 10. April 1998, sind, vereinfacht ausgedrückt, die Regeln des Zusammenlebens der Republik Irland und Nordirland festgeschrieben. "Falls klar werden sollte, daß eine Mehrheit der nordirischen Bevölkerung das Vereinigte Königreich verlassen möchte, so muß dafür gesorgt werden, daß dies in die Diskussionen mit einfließt", so Kenny weiter. In diesem Fall müsse Nordirland aus dem Vereinigten Königreich austreten und sich mit der Republik Irland, einem EU-Mitglied, vereinigen.

Paschal Donohue, Minister in Kenny's Kabinett, relativierte die Aussagen seines Chefs hingegen etwas: "Ein Referendum auf Vereiniging der Republik Irland und Nordirland ist ganz klar eine nordirische Angelegenheit", so Donohue. Gleichzeitig unterstrich er, daß das "Good Friday Agreement" natürlich Anerkennung in einem zukünftigen Vertrag zwischen der EU und Großbritannien finden müsse.

Im Britischen Parlament wird ebenso diskutiert, wie es nach dem Brexit, durch den mitten auf der "Grünen Insel" eine neue EU-Aussengrenze entstehen wird, mit dem Verhältnis zwischen Irland und Nordirland weitergeht. Stephen Pound, EU-Befürworter und Minister im nordirischen Schattenkabinett, spricht von einer "Spaltung" der beiden Länder. Die Britische Regierung müsse die dunklen Wolken über Nordirland akzeptieren. "Falls irgendjemand denkt, daß die Geschichte Irlands irgendwie bedeuten könnte, daß dort keine harte Grenze, keine "weiche" Grenze, keine Zollgrenze, keine Gebührengrenze oder keine physische Grenze sein wird – nein, dort wird eine Grenze sein ", so der Labour-Abgeordnete Pound.

Dem widersprach der DUP-Abgeordnete Sammy Wilson. Die irische Regierung, die Britische Regierung und auch der nordirische Verwaltungsrat habe sich ganz klar gegen jedwede Art von Grenzkontrollen ausgesprochen. Ausserdem habe die Vergangenheit gezeigt, wie gut und effektiv die gemeinschaftlichen Transit-Abkommen funktionierten, und das ohne irgendwelche Grenzkontrollen. Der britische Minister Robert Goodwill unterstrich diese Aussage: "Es wurde vereinbart, daß Großbritannien und Irland in diesen wichtigen Bereichen eng zusammenarbeiten, auch was zukünftige Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU angeht", so Goodwill.

Rinder auf dem Golfplatz

Das ist doch mal eine Meldung, wie man sie sich für Irland vorstellt: eine wildgewordene Rinderherde hat einen Golfplatz in der Grafschaft Clare verwüstet.

Die rund 40 Rinder waren in der Nacht des vergangenen Samstag quer über den Woodstock Golfplatz bei Ennis gerast und hatten dabei auf zehn der achtzehn Bahnen des Platzes die Abdrücke ihrer Hufe hinterlassen. Ein Sprecher des beliebten Golfclubs spricht entsetzt von bis zu zehn Zentimeter tiefen Kratern, die die Charolais und Limousin-Rinder auf den vormals herrlichen Grüns des Platzes in der Nähe von Ennis hinterlassen haben.

Auf seiner Facebook-Page schreibt der Club, daß der Golfplatz bis auf Weiteres gechlossen bleibt und spricht von einem ernsten und großen Schaden, "verheerend für unseren Club, seine Besitzer und die Platzwärter".

Neustart

Fratzenbuch, Zwitscherer, Whatsapfel, Instagrummel – der ganze Kinderkram wird mir so langsam zu blöd. Und deshalb habe ich beschlossen, meinen Blog wieder aufleben zu lassen smiley

Die Anfänge gehen zurück in das Jahr 2007, seitdem habe ich mehr oder weniger regelmäßig gebloggt. All' diese Postings finden sich nun in der Rubrik "Archiv", und sie sind nur registrierten Lesern bzw. durch Eingabe eines Passwortes zugänglich – manchmal muß man alte Dinge einfach ruhen lassen.

Also auf zu neuen Ufern, ihr seid alle eingeladen immer mal wieder vorbeizukucken und zu lesen, was der alte Pike so zu erzählen hat wink

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